LIBS Blog

Der Blog für lesbische und bisexuelle Mädchen, Frauen und Transgender

Herzlichen Glückwunsch, LIBS: Filmankündigung “Menschen im Hotel”

16. April 2012 von libs

Besonderes Highlight im Vorfeld des LIBS-Jubiläums: Die Kinothek Asta Nielsen e.V. gratuliert LIBS mit einem Film der Lesbenikone Greta Garbo. Am 24. April zeigt sie als Jubiläums-Preview um 20.30 Uhr in der Pupille
Grand Hotel (Menschen im Hotel)
USA 1932, Regie Edmund Goulding, 113 Min., 16 mm, sw, dt. Fassung.

Neben der Garbo spielen u.a. John Barrymore und Joan Crawford 24 Stunden im Alltag
eines Hotels: Gäste kommen und gehen, ihre Lebensläufe kreuzen sich für einen Augenblick.
In der Verfilmung von Vicky Baums berühmtem Roman spricht „die Göttliche“ Garbo einen der berühmtesten Filmsätze: „Ich möchte allein sein.“ Man glaubt ihr sofort – der Kultstatus, den sie bei Männern und Frauen besitzt und besaß, liegt sicher nicht nur an ihren Wimpern – »die längsten, die ich je gesehen hatte. Schöne lange Wimpern, die einen Schatten auf ihre Augen warfen. Stets gab es dieses Gefühl von Dramatik.« (Sydney Guilaroff, Key MGM Hair Designer)

Diese Veranstaltung bildet den Auftakt zur Filmreihe Viva la Diva.
Wir danken der Kinothek Asta Nielsen e.V. für die Preview und wünschen uns viele Zuschauer_innen!

Menschen im Hotel
24. April 2012
20.30 Uhr
Eintritt: 2,50 EUR
Pupille e.V., Johann Wolfgang Goethe-Universität, Mertonstr. 26–28, 60325 Frankfurt am Main

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LIBS wird 20 Jahre alt

26. März 2012 von libs

Zum 20-jährigen Jubiläum von LIBS sind wir erst mal eine Weile untergetaucht … zum Vorbereiten, Resümieren, Schreiben … im Laufe der nächsten Wochen wollen wir uns zum Geburtstag präsentieren. Heute schon mal mit einem Artikel, der aus der LIBS-Geschichte plaudert. 

Sichtbar, politisch, persönlich engagiert: Im Gespräch mit zwei LIBS-Gründerinnen

 Wer und was hat die Gründung von LIBS bewegt? Um dieser Frage nachzugehen, treffe ich Ute Kraft, eine der beiden zentralen Kräfte bei der LIBS-Entstehung. LIBS wurde 1992 als Verein gegründet, war aber vorher schon mit Beratungs- und Gruppenangeboten präsent. Ute erzählt, dass sie sich Ende 1989 mit Andrea traf, um Ideen für eine Lesbenberatungsstelle auszutauschen: „Unsere Vorstellungen stimmten ziemlich gut überein, sodass wir Gas gegeben haben.“ Über LLL beginnen sie mit der LIBS-Arbeit und teilen sich die Räumlichkeiten in der Rotlintstraße mit anderen Gruppen.

„Wir haben enorm politisch gearbeitet. Wir haben wirklich den politischen Aspekt von Unterdrückung und Diskriminierung in den Vordergrund gestellt“, erzählt Ute. Den Arbeitsschwerpunkt bilden Beratung und Gruppenarbeit. Auch bei Angeboten wie der Subtour gilt: „Wir haben die Orte von Lesben aufgesucht, nicht weil wir eine Disco nach der anderen gesucht haben, sondern aus dem politischen Aspekt heraus.“ LIBS beteiligt sich an der Organisation der Homosolidaritätswoche mit politischen und kulturellen Veranstaltungen lesbisch-schwuler Initiativen, Vorläufer des CSD in Frankfurt.

Andrea und Ute haben feste Stellen, aber das Budget ist nicht sicher. „Man war genügsam in der Zeit“, erinnert sich Ute, „wir haben von dem Budget die gesamte Arbeit bezahlt. Wir haben jeden Abend Telefondienst angeboten, und wenn die eine Telefondienst hatte, hatte die andere Gruppe oder Einzelgespräche. Oder am Wochenende auch Gruppen. Und ganz viel Abendveranstaltungen.“ Zu jener Zeit boten sie auch einen Spieleabend an: „Das war Wahnsinn, was das für einen Zulauf hatte!“

An den „legendären Spieleabend“ erinnert sich auch Beatrix Baumann, die LIBS als Besucherin nutzte, zudem zu den Vereinsgründerinnen gehört und heute bei den Grünen politisch aktiv ist. „Ich fand die Idee, eine Lesbenberatungsstelle mit solchen Angeboten zu machen, einfach klasse“, erzählt sie. „Ich finde, dass es dafür einen Bedarf gegeben hat und dass es den auch jetzt noch gibt.“ Zum Beispiel nach lesbischen Coming-out-Gruppen, die sie zeitweise mit leitet. Auch sie war politisch motiviert: „Jede Institution für Lesben ist ein Schritt zu gesellschaftlicher Anerkennung.“ Und „dass Frankfurt sagt, jawohl, wir finanzieren das, das ist eine Anerkennung für die Menschen.“

Sichtbarkeit spielt dabei eine wesentliche Rolle. Ute erzählt: „Die Frauen, die damals gekommen sind, waren von dem Gedanken angesprochen, ‚Wir wollen uns in der Gesellschaft zeigen’, also ganz integrierte Menschen, angesehene Menschen sein.“ Wichtig waren deshalb auch die Räumlichkeiten, „dass die Frauen von der Straße aus in einen schönen Raum gingen“. Logo und Briefpapier mussten auffallend und ansprechend gestaltet sein: „Man darf es nicht mehr vergessen!“ Diese Form des Sichtbarwerdens wurde von den Besucherinnen honoriert: „Von außen gab es einen Riesenzuspruch!“

„Es war einfach diese Aufbruchszeit“, beschreibt Ute und gleichzeitig, dass es heute eben nicht mehr so ist. „Damals war genau die Zeit, in der die Frauen darauf gewartet haben, dass das jemand so vorbereitet. Wie willst du das heute noch machen? Das ist schwer. Wegen dieser Diskussionen: Was wollt ihr denn noch, es ist doch alles in Ordnung, man kann doch jetzt Außenminister, Schauspieler oder Fernsehmoderator werden. Aber so im Kleinen hinzugucken, was da verbessert werden kann, das ist schwierig.“

Auch Beatrix ist überzeugt von der Aktualität von LIBS als damals wie heute wichtigem politischen und persönlichen Raum: „Das hat etwas mit Identität zu tun und mich selber gespiegelt zu sehen. Die Notwendigkeit dafür ist nicht weg“, sagt sie und dass daran weder das Älterwerden noch der Lauf der Zeit oder gesellschaftlicher Wandel etwas ändert.

„Politik hat schon immer viel im Sichtbarmachen bestanden“, resümiert sie, was gegen den Rückzug spricht. Die Nische, das Versteck erzeuge höchstens „die Illusion von Geschütztheit“, bekräftigt auch Ute.

Lassen wir uns anstecken von den Powerfrauen von damals, um Präsenz, Stolz und gegenseitige Anerkennung in eine Zeit mitzunehmen, in der die Themen nicht neu, aber längst noch nicht abgehakt sind.

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Grüße aus Ghana

31. Januar 2012 von libs

Jonathan ist im Januar in Ghana unterwegs gewesen. Er hat LSBT-Projekte besucht, mit Menschen geredet und uns einen kleinen Einblick ins lesbische Leben geschickt … Danke!

Fußball magst du nicht? Dann hast du schlechte Karten als Lesbe in Ghana. Außer zwei oder drei Kneipen in den größeren Städten, wo Gerüchten zufolge Lesben zu finden sind, ist Frauenfußball die einzige Anlaufstelle bzw. der einzige Treffpunkt für Lesben. Dass dies so ist, wissen auch die Heten – und es spiegelt die Situation der Homosexuellen hier in Ghana wider. Laut ILGA ist Homosexualität zwischen Männern verboten und zwischen Frauen erlaubt. Gleichgeschlechtliche Liebe wird gesellschaftlich verachtet, aber wenn man die Dinge nie beim Namen nennt, werden wir toleriert.

Nachdem ich drei Wochen im Lande war, habe ich einen schwulen Freund gebeten, Kontakt zu den Schwestern herzustellen, da Lesben mir bis dahin völlig unsichtbar geblieben waren. Und so kam es, dass ich gestern Abend drei junge Frauen traf, die mir ein bisschen über sich und ihr Leben hier erzählen sollten. Das erste Problem war die Sprache. Zwei von den Frauen waren aus Cape Coast und sprachen Tree, und die dritte, Edem, aus der Volta-Region und sprach Ashanti. Junge Frauen werden hier meist nicht so lange in der Schule gelassen, dass sie wirklich gut Englisch können, und von den dreien konnte nur Edem mit mir reden. Den ganzen Beitrag lesen »

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Die kleinen Dinge

20. Dezember 2011 von annie

Neulich habe ich mir die Webseite der Antidiskriminierungsstelle angeguckt. Es gibt alles Mögliche an Infos, Material zum Herunterladen, Links zum Thema Diskriminierung. Da steht: “Sie können sich also an uns wenden, wenn Sie sich wegen Ihrer ethnischen Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Ihrem Alter, Geschlecht, der sexuellen Identität oder einer Behinderung diskriminiert fühlen.” (ADS) Das finde ich gut. Nur: Ich krieg mich da nicht unter. Wenn ich schräg angeguckt werde, dann deshalb, weil ich mit meiner Freundin händchenhaltend durch die Gegend laufe. Passiert nicht oft, dass jemand schräg guckt, aber passiert. Unter dem Stichwort “sexuelle Identität” habe ich mich aber noch nicht wahrgenommen. Nein, ich habe Schwierigkeiten mit diesem Begriff. Warum? Weil mir meine Identität total klar ist und anderen auch: ich bin Frau. Ich bin Frau und liebe Frauen.  Den ganzen Beitrag lesen »

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Lesben – (un)sichtbar?

4. November 2011 von Diane B.

Wie sichtbar sind Lesben? Diese Frage ist alt, immer wieder wird die Nicht-Sichtbarkeit von Lesben beschrieben, als Nachteil bedauert – wo sind die anderen?/bin ich allein? – , aber auch als Vorteil deutlich gemacht – besser abtauchen, sich verstecken, nicht diskriminiert werden, weil nicht erkannt. Wie immer lesbe ihre eigene Sichtbarkeit handhabt, sie kommt in der Zeitungs- und Medienlandschaft wenig vor. Auch wenn der Trend, Lesben, aber vor allem Schwule in Bild, Text und Ton aufzugreifen, in den letzten Jahren zugenommen hat, scheinen Lesben in ihren vielfältigen Lebensläufen und -entwüfen nicht annähernd realistisch dargestellt zu werden – und nicht nur dies, sie werden auch nicht annähernd so häufig und explizit dargestellt wie Schwule.

Elke Amberg hat in einer Studie Artikel zu zwei zentralen lesbisch-schwulen Themenbereichen untersucht. Die Leitfragen lauteten: Wie stark und auf welche Weise kommen Lesben in der Presse vor? Die Idee kam von der Münchner Lesbenberatungsstelle LeTRa. Die Untersuchung konzentriert sich auf vier Tageszeitungen, darunter die als Meinungsführerin geltende und deutschlandweit gelesene Süddeutsche Zeitung sowie der überregional verbreitete Münchener Merkur. Die Studie ist eine Vollauswertung des zweiten Halbjahres 2009, d.h., alle Artikel, die erschienen sind, wurden berücksichtigt, allerdings nur zu den zwei spezifischen Themen ”CSD” und “Rechtliche Gleichstellung”, also zwei klassisch lesbisch-schwule Themen, die allerdings den Großteil der gesamten lesbisch-schwulen Berichterstattung ausmachten. Den ganzen Beitrag lesen »

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11. Oktober: Coming-out Tag

11. Oktober 2011 von annie

Heute, am 11. Oktober 2011, ist internationaler Coming-out-Tag.  Warum?

„Fast jeder 3. Suizidversuch wird von lesbischen und schwulen Jugendlichen unternommen. Die Tatsache ist erschreckend!“ So nimmt der Moderator Thomas Hermanns Stellung, der sich neben anderen in der Initiative Coming Out Day e.V. engagiert. Dabei geht es um Jugendliche, die unter Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund ihres Lesbisch- oder Schwulseins leiden. Ein Thema, das von manchen als längst überwunden und deshalb nicht für erwähnenswert gehalten wird. Wir wissen, dass es nicht so ist. Auch Christine Lüders, die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), weiß das. So fordert sie beispielsweise an Schulen entschiedenes Eingreifen von Lehrerinnen und Lehrern gegen homophobes Mobbing. Sie empfiehlt, laut Rundbrief der Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW, „zur Verbesserung der Situation entsprechende Schulungen, damit das pädagogische Personal angemessen auf diskriminierende Äußerungen und Gewalt reagiert.“

Aber Homophobie, Mobbing und Coming-out betreffen nicht nur Schüler_innen und andere junge Menschen. Coming-out kann in jedem Alter stattfinden – eben dann, wenn sich eine als lesbisch oder bi oder trans* zu erkennen gibt. Leider sprechen die Medien mittlerweile vom „Outen“, wenn es um ganz andere Themen geht – z.B. sich als Beatles-Fan zu outen. Schön, dass „outen“ so ein passender Begriff ist. Aber schade auch, dass die Allzwecknutzung den eindeutigen Bezug auf LSBT (lesbische, schwule, bi, trans* Menschen) verwässert. Das Outen als Beatles-Fan birgt eher wenig Risiko verglichen mit dem Outen als lesbisch schwul oder trans.

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Lebenswege – Lesbenwege

19. September 2011 von maya

Biografisches Theater für lesbische Frauen

Theaterprojekt ab 24. Oktober 2011

Biografisches Theater ist eine Form von Theater, in der keine vorgegebenen Dramen, sondern erlebte Geschichten und Erfahrungen in den Vordergrund rücken. Es ermöglicht den Darstellerinnen wie auch den Zuschauerinnen, sich der eigenen Selbst- und Lebenskonzepte bewusst zu werden, sie zu bestätigen und durch neue Erfahrungen zu erweitern.

Wer Lust hat, Theater zu spielen und dabei andere Lesben kennenzulernen, ist hier genau richtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob Theatererfahrung vorhanden ist oder nicht – wichtig ist die Lust auf neue Erfahrungen. Stimme, Körper, Ausdruck und Aufmerksamkeit werden trainiert sowie das Zusammenspiel und die eigene Kreativität. Improvisation ist natürlich auch dabei, denn es geht auch darum, das eigene kreative Potential zu entdecken. Mit der Zeit  beschäftigen wir uns mit unseren Erfahrungen und Geschichten. Wir teilen sie auf kreative Weise mit den anderen Teilnehmerinnen. Die entstandenen Geschichten werden verdichtet, in Szene gesetzt und zu einem Theaterstück zusammengefügt.

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Biografiearbeit – meiner Spur folgen

5. September 2011 von Doris

Was ist Biografiearbeit? An der eigenen Biografie kann ich ja sowieso nichts ändern, denkt vielleicht die eine oder andere. Ja und nein, finden wir. Es stimmt, dass die Vergangenheit nicht verändert werden kann. Was sich ändern lässt, sind Einstellungen dazu, Sichtweisen darüber, was die Vergangenheit für das Leben heute bedeutet.

Genogramm

Biografiearbeit heißt zunächst einmal, darüber nachdenken, wer zur Familie dazugehört, wer früher einmal wichtig war und wer heute noch wichtig ist. Dazu kann man ein Genogramm zeichnen, das ist eine Skizze, in der wichtige Menschen auftauchen, die “Familie” bedeuten. Dazu gehörte früher die Herkunftsfamilie, aus der man stammt; heute gehören auch die Liebste, die Partnerin, vielleicht Freund_innen oder eigene Kinder dazu.

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Urlaub

10. August 2011 von libs

 

Der Blog macht Urlaub –

am 29. August ist er wieder für euch da!

Vielleicht kommt der Sommer ja doch noch …

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War es mal wieder “laut, bunt und schrill”? – Eine CSD-Nach-lese

5. August 2011 von annie

Am Freitag, 29. Juli steht morgens in der Frankfurter Rundschau: „der Frankfurter CSD ist laut, bunt und schrill. Und politisch.“ Am Freitagabend gibt es dann mit dem CSD endlich wieder die „Aussicht auf schrille Farben und unendliche Partylaune“. Aber nicht nur Spaß, nein, auch das Politische kommt vor: Das Motto „Einigkeit und Recht auf Gleichstellung – Artikel 3 jetzt!“ findet die Veranstalterin eine starke Aussage, so steht es in der FR zu lesen. Und dass der Frankfurter CSD der „politischste CSD in Deutschland“ sei, soll sie auch gesagt haben. Da muss ich doch mal schlucken. Geht sie denn auch mal auf einen anderen CSD? Im FR-Artikel geht‘s noch weiter: „Der Begriff Einigkeit aus der deutschen Nationalhymne zusammen mit Artikel 3 aus dem Grundgesetz, der die Gleichheit aller Bürger festsetzt, lässt keine Fragen offen.“

Dies nun finde ich bedenklich: Ein Motto, das keine Fragen offen lässt? Der Begriff „Einigkeit“ aus der deutschen Nationalhymne wirft bei mir einige Fragen auf. Zum Beispiel: wer genau sich einig ist und worüber. Vielleicht meint der Autor des Artikels ja, dass keine Frage offen ist, weil keine gestellt wurde – z.B. die nach dem Zusammenhang von Nationalhymne und der Gleichheit aller Bürger. Ist Gleichheit oder Gleichstellung nur für die gedacht, die einen deutschen Pass haben? Es gab einige, die Fragen in diese Richtung gestellt hatten, deshalb wurde das CSD-Motto dann auch im Vorfeld geändert. Zum ersten Mal in der Frankfurter CSD-Geschichte! Davon lese ich in diesem Artikel allerdings nichts. Nichts davon, dass das Motto diskutiert wurde, wie lange nicht, und man diesen CSD vielleicht genau deshalb als “recht politisch” bezeichnen kann.  

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